Halbkreis - Gemeinschaft


 
 

2015

NIGHTFEVER XXL in der NACHT DER KIRCHEN

Nightfever Göttingen, 16.10.2015

Was könnten wir in der Nacht der Kirchen anbieten? Dieser Tag ist eine Chance für die Citypastoral! Aber es war letztlich nicht schwer diesen Abend zu gestalten - er eignete sich hervorragend für das NIGHTFEVER Team um Michael Recke. Der verkaufsoffene Abend bot eine pastorale Großchance - und NIGHTFEVER nutze sie!

Die Messe hielt Dechant Wigbert Schwarze, zusammen mit Diakon Martin Wirth, der auch die Predigt hielt. Das katholische Stadtoberhaupt stellte quasi offiziell fest, dass NIGHTFEVER (wieder) daheim ist - und es gab Applaus! So schön es im Gemeindesaal und in St. Nikolai während der Bauzeit war - der eigentliche Bestimmungsort ist doch Sankt Michael in der Fußgängerzone. Der geschmückte Eingang war auch tatsächlich ein Blickfang, der viele Interessierte und manche auch irritierte. Aber so soll es ja auch sein!

Es waren auch die Kerzenmenschen des NIGHTFEVER Teams aktiv, die Passanten einluden eine Kerze in der Kirche anzuzünden. Viele Göttinger kamen der Einladung nach und stellten ihr Kerzlein vorne um den Altar, auf dem die Monstranz stand und von dem die typisch weiß-rote NIGHTFEVER Fahne wie ein Fluss ausquellte.

Nach der Messe standen mit Pfarrer Vetter, Dechant Schwarze, P. Hösl, Altdechant Norbert Hübner und Diakon Wirth mehrere Priester und Seelsorger zum Gespräch oder der beichte zur Verfügung. Vorne stand der obligatorische Leuchtturm. Man konnte einen Bibelspruch ziehen oder einfach der Musik lauschen - wieder gab es ein Musikteam, das im Wechsel mit der Stille musizierte.

Der Abend war ein ständiges Kommen und Gehen. Aber permanent herrschte eine Atmosphäre des Gebetes, die auch die wahrnahmen, die vielleicht nach vielen Jahren zum ersten Mal (wieder) eine Kirche betraten.

Gegen 22:50 Uhr begann die abschließende Komplet, der Diakon Martin Wirth vorstand. Er lud die Gebliebenen und Gekommenen zu einem Tagesrückblick ein und spendete den Gute-nacht-Segen der Kirche.

Herzlichen Dank an das NIGHTFEVER Team um Michael Recke und alle, die ihn bei diesem besonderen Nachtfieber unterstützt haben!

Text: www.samiki.de

  • Nightfever in Göttingen



Patronatsfest

Am Vorabend zum Festtag "Unserer Lieben Frau von La Salette" feierte der "Halbkreis" am 18.09.2015 das Patronatsfest. Zu Ehren der Muttergottes wurde eine feierliche Hl. Messe gefeiert. Zu Gast waren, wie in den letzten Jahren, Freunde der Gemeinschaft aus dem Bistum Fulda.

Bitten wir auch für die kommende Zeit um den Schutz der Muttergottes.

  • Feier der Heiligen Messe



Impressionen vom Kongress "Freude am Glauben" 2015, Fulda

  • Impressionen vom Kongress "Freude am Glauben" 2015



Halbkreis & Totus Tuus Tankstelle 2015

Am Samstag, dem 13.06. wehte wiederholt der Hl. Geist durch das katholische Gemeindezentrum in Elbingerode.

An diesem Tag war die Jugendgemeinschaft „Totus Tuus“ zum zweiten Mal zu Gast bei der „Halbkreis“-Gemeinschaft.
Nach einer herzlichen Begrüßung und einem ersten Lobpreisgebet konnte nun dem Heiligen Geist Raum viel Raum gegeben werden. Das Thema des diesjährigen Treffens war die heilige Schrift: Wie sieht mein Alltag, nüchtern betrachtet, aus? Hat das Wort Gottes wirklich Raum darin?  Nach einem Impuls wurde sich darüber in Kleingruppen ausgetauscht.

Nach dem Mittagessen konnten die Teilnehmer, die z.T. mehrere Hundert Kilometer Anreise auf sich genommen hatten, ein kleines Theaterstück anschauen, das mit seiner Realitätsnähe sicher vielen Zuschauern unter die Haut ging.

Es lässt sich wie folgt beschreiben:

Ausgehend von der Bibelstelle, „euer Vater im Himmel weiß, dass ihr all das braucht, also sorgt euch nicht“ wird eine kleine Familie in ihren Situationen vorgestellt.

Die Mutter, die mit ihren teils hausgemachten Sorgen endlich den Mut findet, sich Hilfe zu suchen.
Der Vater, der im Job vor menschlich unlösbaren Problemen steht und in einem völlig unplanbaren Glücksfall eine Gebetserhörung erlebt.
Die Schwester, die versteht, dass es kein Drama ist, wenn der "fesche Typ" in der Mensa sie nicht toll findet.
Aber auch der Frust des Bruders, den die ganzen religiösen "Glücksgefühle" der restlichen Familie an den Rand der Verzweiflung bringen, da sich ausgerechnet bei ihm kein "Happy End" einzustellen scheint und der sich dann trotz allem einen Schritt des Vertrauens abringt. Jedoch bleibt das Ergebnis offen ...

Nach dem Kaffeetrinken gab es einen Impuls von Pfarrer Schönebeck zum Tagesheiligen, Antonius von Padua, einem Zeitgenossen des Hl Franziskus.

Die heilige Messe war - dem Tag nach dem Hochfest des Heiligsten Herzes Jesu entsprechend - dem unbefleckten Herzen Mariens gewidmet und wurde gemeinsam mit allen Anwesenden in der kath. Kirche St. Andreas gefeiert. Gleich nach der Messe gab es noch eine Zeit der eucharistischen Anbetung, gestaltet mit Gebeten und Musik durch Totus Tuus.

Der Abschluss des Tages fand in der La Salette-Kapelle in einem gemeinsamen "Marienlobpreis" von "Totus Tuus" und dem "Halbkreis" statt.

  • Feier der Heiligen Messe
  • Anspiel
  • Gebet des Rosenkranzes


    100 km, 3 Tage, 10.000 Menschen.

    100 km, 3 Tage, 10.000 Menschen. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein intensives, hoffnungsfrohes und begeisterndes Glaubenserlebnis: Die Wallfahrt von Paris nach Chartres. Während ich versuchte, meine Freunde davon zu überzeugen, mitzukommen, wurde mir bewusst, wie unzureichend Worte
    und Beschreibungen der Abläufe oder eben auch die Zahlen sind, um zu beschreiben, was diese Wallfahrt ausmacht. Am Ende bleiben nur die Worte Jesu, der zu den Jüngern Johannes des Täufers, die wissen wollen, wo er lebt, sagt: „Kommt und seht“. Man muss es selbst „sehen“ und fühlen. Aber  trotzdem will ich einmal versuchen, die Wallfahrt ein wenig zu beschreiben.

    Jedes Jahr am Vortag des Pfingstfests treffen sich in der Kathedrale Notre-Dame de Paris tausende Menschen, die meisten davon weit unter dreißig, um gemeinsam die Hl. Messe zu feiern und anschließend innerhalb von zweieinhalb Tagen die rund 100 km lange Strecke zur Kirche Notre-Dame von Chartres zu bewältigen. Drei Tage voller Gesang, Gebet, guter Gespräche. Aber es sind auch drei Tage mit schmerzenden Füßen, Blasen und anderen Hindernissen und Unbequemlichkeiten: Wind und Wetter, Schmutz, Müdigkeit und Erschöpfung sind zu überwinden, bevor man dankbar und begeistert die Abschlussmesse der Wallfahrt  feiern und das Gnadenbild Unsrer lieben Frau von Chartres und die dort aufbewahrte Reliquie, den Schleier der Gottesmutter, verehren kann.

    Auch ein Teil des "Halbkreises" machte sich dieses Jahr auf den Weg: Man schloss sich den westfälischen und rheinischen Katholiken an, die gemeinsam mit einem Bus bis Paris fuhren. Während der Wallfahrt sind die Pilger in Gruppen unterwegs, die nach Ländern und Sprache geordnet sind, so dass man problemlos gemeinsam beten und singen kann. Jedes „Chapitre“ hat seinen Patron, in unserem Falle die Hl. Ursula und die Sel. Anna Katharina Emmerick.

    Schon während der Hinfahrt zeigte sich ein bestimmendes Merkmal dieser Wallfahrt: Die Gemeinschaft. Schnell macht man Bekanntschaften und findet Anschluss, hier sind alle vereint in der Vorfreude auf die Wallfahrt und im Bangen um gutes Wetter. Schnell kommen Geschichten und Anekdoten aus vergangenen Jahren ins Gespräch, manch einer war schon zehnmal oder noch öfter dabei, und Neulinge erfahren gleich eine Menge- auch Dinge die sie vielleicht lieber nicht gehört hätten, z.B., dass die Pausen immer zu kurz und die Schlangen an den mobilen Toiletten immer zu lang sind.


    Ein erster Moment, der zu Herzen geht, ist die Hl. Messe in der überfüllten Kathedrale von Paris.

    Wenn tausende Menschen in tiefes, anbetendes Schweigen versinken, so dass man eine Stecknadel fallen hören könnte – das allein schon ist beeindruckend.
    Nach der Messe ordneten sich die Gruppen zu ihren jeweiligen Fahnen. Diese Fahnen und Banner müsste man eigentlich jeweils einzeln würdigen: So viel Mühe steckt hinter den zum Teil handbestickten oder handbemalten, phantasie- und liebevoll ausgeschmückten Bildern der Patrone, dazu kommen die Länderflaggen, oft verziert mit christlichen Emblemen. Heraus sticht die große französische Flagge, auf der das Herz Jesu mit dem Motto „Hoffnung und Heil Frankreichs“ angebracht worden ist. Und gerührt bin ich beim Anblick der syrischen und ägyptischen Flaggen, es sind Flüchtlinge oder Einwanderer, die ihre Heimatländer vertreten. Hier wird deutlich, dass es nicht einfach nur eine fröhliche Fahrt ist, auch nicht nur ein persönliches Pilgern in einem eigenen Anliegen:

    Wir bringen auch die Anliegen, Sorgen und Nöten unserer Völker zur Muttergottes und erbitten ihre Hilfe und ihr Gebet für uns. In dieser großartigen Gebets- und Wallfahrtsgemeinschaft zieht man am ersten Tag vor allem durch Paris. Was für ein Zeichen in einem weithin säkularisierten Land, in dem die Religion kaum noch das öffentliche Leben prägen darf: Kilometerlang schlängelt sich der Zug durch den Pariser Verkehr. Ganz unterschiedlich sind die Reaktionen der Passanten. Unverständnis, Neugier, ungläubiges Filmen mit der Handykamera, aber auch Applaus und motivierendes Lächeln begegnen uns.

    Die ersten Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten: Müdigkeit und Hitze, der Asphalt ist nicht sehr bequem zum Laufen, und zurückfallen lassen kann man sich nicht. Man muss sich anstrengen, bei der eigenen Gruppe zu bleiben! Die Härten dieser Wallfahrt lehren uns eine Menge über unseren geistlichen Weg: Auch hier können wir nicht trödeln oder uns einfach hinsetzen und warten. Denn die Lebensspanne ist uns ja vorgegeben und wir müssen den Weg in der vorgegebenen Zeit vollenden. Wir müssen aktiv bleiben, kämpfen, und uns abmühen, auch, wenn wir meinen, keine Kraft mehr zu haben. Dann aber erfahren wir auch die konkrete Hilfe der Gemeinschaft Gottes: Ein aufmunterndes Wort, das Lieblingslied wird angestimmt, oder einer holt eine Gitarre hervor und wir singen ein flottes Fahrtenlied, das das Laufen gleich viel leichter macht. Und wenn es gar nicht mehr geht, bietet sich jemand an, der den Rucksack trägt –es ist wohl auch schon vorgekommen, dass ein paar Pfadfinder gleich einen erschöpften Pilger komplett aufgehoben und eine Weile getragen haben!

    Es tut gut, drei Tage lang auf Strom zu verzichten, ein ganz einfaches Leben zu führen und sich der wahren, einfachen Bedürfnisse wieder bewusst zu werden. Und damit einher geht eine Heiligung der alltäglichen Dinge und eine große Dankbarkeit: Dank für die Salami, die stärkt und die letzten drei Kilometer erträglich werden lässt. Dank für die Helfer, die Wasser verteilen und erschöpfte Pilger einsammeln und mit dem Auto zum nächsten Lagerplatz fahren. Dank für die Maltester, die medizinische Hilfe leisten, wo ein Fuß verstaucht ist oder ein Knie bandagiert werden muss und dank für den Instantkakao am Morgen und die dünne Suppe am Abend.

    Wir beten gemeinsam, singen, wir teilen unsere Nahrungsvorräte, stärken uns gegenseitig in guten Gesprächen und tragen auch alles Schwere gemeinsam, die Mittagsglut, den unerwarteten Regenschauer. All das ist eine unverzichtbare Stärkung, die uns in drei Tagen ausrüstet für ein anstrengendes, manchmal auslaugendes und oft nur wenig von Gemeinschaft geprägtes Alltagsleben. Wir erfahren ganz konkret, dass wir nicht alleine sind, sondern, dass Menschen aus der ganzen Welt mit uns den Glaubensweg gehen und dass sie für uns beten und wir für sie.

    Besonders ergreifend ist auch die Beichte. Zwischen den Gruppen ist jeweils ein wenig Abstand, und in diesem „Raum“ läuft ein Priester, so dass die Pilger während des Laufens beichten können. Wird die Absolution erteilt, so kann sich der Beichtende hinknien und der ganze folgende Zug bleibt kurz stehen. Als ich das zum ersten Mal sah, hat mich das sehr ergriffen: Die Lossprechung dieser Seele ist von solcher Bedeutung, dass alle kurz stehenbleiben und innehalten.

    Während man den Tag in seiner Gruppe verbringt und relativ wenig davon mitbekommt, wie viele Menschen hier eigentlich unterwegs sind, bekommt man abends im Zeltlager und während der Messe am Pfingstsonntag auf freiem Feld einen Eindruck von der Größe dieser Wallfahrt. Und man sieht, dass auch bei so vielen Teilnehmern eine feierliche, würdige Messfeier und ein achtsamer und ehrfürchtiger Kommunionempfang kein Problem sind. Am Abend des zweiten Tages gibt es in einem Teil des Lagers ein Zelt, indem  bis spät in die Nacht vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Anbetung gehalten werden kann- bei all dem Trubel und dem fröhlichen Gedränge erwarten uns hier wohltuende Stille und Konzentration auf das Wesentliche: Christus, für den und mit dem wir auf dieser Wallfahrt unterwegs sind.

    Am dritten Tag dann eine Enttäuschung, die es in sich hat, unsere Freude aber trotzdem nicht bremsen kann: In der Kirche wird dieses Jahr das Mittelschiff restauriert und das ist nun eine Großbaustelle. In die Kirche kommen also während der Abschlussmesse selbst nur die Kinder und Priester- und die Fahnenträger. Auch von uns darf einer die Flagge tragen und kann so die Messe im Chorraum der Kathedrale erleben. Die Predigt des Bischofs ermutigt uns zum lebendigen Zeugnis, zum gemeinsamen Einstehen füreinander, vor allem in der Familie und für die Familie. Nach der Messe gelangen wir schnell in die Kirche und erleben noch den Auszug. Dazu wird das traditionelle Marienlied der Wallfahrt angestimmt: Chez nous soyez Reine, Sei Königin bei uns. Dieses Lied nach drei Tagen der Anstrengung erklingen zu hören, ist ein ganz besonderes Erlebnis, das mit Worten nicht zu beschreiben ist: Wir haben diese drei Tage Maria geschenkt, und irgendwie auch uns selbst ihr geschenkt, unsere Anstrengung, unsere Freuden. Sie soll all das, was wir auf dieser Fahrt getan haben mit hineinnehmen in ihr Gebet, in ihre Fürsprache für uns und soll all dies ihrem Sohn darbringen. In diesem Lied, das Maria als Königin und Gebieterin preist, wird sie uns auch als Mutter und Freundin bewusst, und sie zu loben, trennt uns nicht von ihr, macht nicht die Entfernung zu ihr deutlicher, sondern führt uns näher zu ihr und damit näher zu Christus.

    Man kann nicht als der Mensch von Chartres zurückkehren, als der man losgezogen ist, um dieses Abenteuer zu erleben. Man hat die eigenen Grenzen kennengelernt,  unerwartete Schwächen und ungeahnte Kraftreserven entdeckt. Wir haben eine weltweite, im wahrsten Sinne des Wortes katholische Gemeinschaft erleben dürfen. Drei Tage lang musste man keine aufreibenden Diskussionen um Äußerlichkeiten führen, sondern durfte sich um den Glaubenskern kümmern: Unser Weg zu Gott, unser Weg mit Gott, und wie wir ihn konkret gestalten wollen. Und das alles nicht durch tiefschürfende Texte (auch wenn die kurzen Katechesen und Impulse von Priestern sehr bereichernd waren) und hochkomplexe theologische Überlegungen, sondern durch drei Tage laufen, sich der Natur aussetzen, sich dem Glauben, dem Gottvertrauen aussetzen und durch das Erlebnis, was Gott aus uns machen kann, wenn wir uns ihm schenken.

    • Fußwallfahrt von Paris nach Chartes
    • Fußwallfahrt von Paris nach Chartes
    • Fußwallfahrt von Paris nach Chartes



      "Ich bin der gute Hirt."

      Am vergangenen Sonntag, dem 26.04, konnte im Rahmen der monatlichen Andacht in der ev. Kirche St. Laurentius in Benneckenstein ein nahezu historisches Ereignis gefeiert werden!

      An diesem Tag feierte die Kirche auch den "Sonntag vom guten Hirten". So wurde zusammen mit den versammelten Gläubigen eine feierliche Ostervesper gebetet und gesungen und anschließend das Allerheiligste ausgesetzt.

      Zu Gast war dieses Mal auch Diakon Liebing aus der Pfarrei St. Bonifatius. Er hielt einen kurzen Impuls zum Evangelium und verwies dabei auf den guten Hirten. Diesen finden wir zum einen in Jesus Christus, aber auch wir als getaufte Christen sind es, die im christlichen "Hirtendienst" Menschen zu Gott führen sollen. - Ein missionarischer Gedanke, der ganz besonders in die Situation der Menschen in der Region des Harzes hinein spricht und unter dem Aspekt der "Neuevangelisierung" auch ein Leitfaden für das Wirken der Halbkreis-Gemeinschaft ist.


      Höchstwahrscheinlich war dies die erste eucharistische Anbetung seit über 20 Jahren in Benneckenstein und somit vor allem auch ein historisches Ereignis für die Diaspora im Harz, insbesondere wenn der HERR selbst seit langem wieder in der Gegenwart der Eucharistie an diesem Ort verweilte.
       

      Ein besonderer Dank gilt Diakon Liebing, der nach dem feierlichen Gesang des "Regina coeli" den versammelten Gläubigen den Einzelsegen spendete und die Feier dieser Anbetung überhaupt möglich machte.

      • Andacht in Benneckenstein
      • Anbetung vor dem "Allerheiligsten"



      Unsere liebe Frau von La Salette im Harz


      Die Osterfreude, die seit den vergangenen Wochen anhält, erhielt durch das Ereignis des 15.04. eine besondere Note!

      Mit großer Vorfreude wurde dieser Tag erwartet und vorbereitet. So vollständig und zahlreich wie lange nicht, kamen Mitglieder und Freunde des "Halbkreises" zur Einweihung einer Statue „Unserer lieben Frau von La Salette“.

      Die Halbkreis-Gemeinschaft erwählte sich vor einigen Jahren dieses Schutzpatronat und ist seither bestrebt die Botschaft Mariens weiterzugeben und in der Neuevangelisierung real werden zu lassen.

      Ein besonderer Gast bei der Feierlichkeit des vergangenen Mittwochs war  Pater Leszek Suchodolski MS, ein Pater der Missionare von La Salette, der aus dem rund 600km entfernten Engerazhofen (Badenwürtembergisches Allgäu) kam, um die Weihe der Statue vorzunehmen und diesem großen Ereignis „seinen Segen zu geben“. Für ihn war es ebenfalls ein besonderer Tag.

      Die 1,4m hohe und 80kg schwere Statue zeigt die Mutter Gottes, wie sie in der "ersten Phase" der Erscheinung auf einem Stein sitzt, das Gesicht in den Händen verborgen hält und weint - das zentrale Motiv der Erscheinung von La Salette. 

      Die Figur, welche der "Halbkreis" von einem polnischen Künstler erworben und auf langen Wegen in den Harz befördern konnte, wurde zunächst, mit Kerzen und Blumen geschmückt, und in der St. Andreas-Kirche in Elbingerode aufgestellt. Dort feierte P. Leszek MS zusammen mit dem Priester der Pfarrei, Pfarrer Stefan Hansch feierlich die Weihe der Figur in der Hl. Messe.

      In der Predigt sprach P. Leszek MS über den Schmerz Mariens und ihre Tränen unter dem Kreuz Christi, aber auch bei der Erscheinung in La Salette. Dabei betonte er ebenso die Verwandlung der Tränen auf Höhe des Kreuzes auf ihrer Brust in Lichtperlen, ja mit Blick auf uns - letztlich auch die Verwandlung von Schmerz in Freude. P. Leszek schloss seine Predigt mit dem Gedanken, dass es auch für uns gut ist, sich immer wieder des Schmerzes bewusst zu werden, weshalb Maria in La Salette weint. Sie weint über die schuldbeladene Menschheit. Aber sie erfüllt so ihre Sendung, die Menschen zu ihrem Sohn zu führen, indem sie uns so mit mütterlicher Zärtlichkeit zu Umkehr und Versöhnung aufruft.

      Nach der hl. Messe stand die Gemeinde Spalier, um „Unsere liebe Frau“, gleichsam „auf Händen getragen“ aus der Kirche zu geleiten und anschließend in der La Salette-Kapelle des Gemeindehauses aufzustellen.

      Bei einem Grillfest klang der herrliche Frühlingstag aus und wurde am späten Abend mit der Komplet in der Kapelle beendet. Dort erstrahlte „Unsere liebe Frau“ eindrucksvoll und wunderschön im Kerzenschein.

      Möge die Mutter Gottes nun auch an diesem Ort und in dieser Region mit ihren Tränen und ihrem Aufruf zur Versöhnung die Herzen der Menschen berühren.

      „Unsere liebe Frau von La Salette“, bitte für uns!

      • Artikel im "Tag des Herrn"
      • Weihe der Statue
      • Predigt von Pater L. Suchodolski MS
      • Statue "Unsere Liebe Frau von La Salette"



        "Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!"

        Am Sonntag, dem 08.02.2015 fand in St. Josef Osterwieck die Verabschiedung von Pfarrer Gerhard Ernst statt. Zu diesem Anlass kamen viele Gläubige aus der hiesigen Pfarrei St. Bonifatius, aber auch aus dem Umland, um sich bei Pfarrer Ernst persönlich zu verabschieden und gemeinsam in der Hl. Messe dem dreifaltigen Gott zu danken für die vergangene, gemeinsame Zeit.
         
        Pfarrer Ernst wirkte sieben Jahre in der Pfarrei als Kooperator und begleitete auch die Halbkreis-Gemeinschaft von der frühsten Zeit an. So konnten  z.B. viele Fahrten mit ihm unternommen werden, seien es die jährlichen Wallfahrten nach La Salette, nach Schönstatt oder zu "Nightfever" nach Göttingen. Sicher unvergessen bleiben dabei die zahlreichen eucharistischen Anbetungen in Elbingerode und Osterwieck oder ganz besondere "Highlights" wie z.B die erste Heilige Messe seit über 700 Jahre nach der Reformation an der ehem. Andreaskirche im Lüttgenbodfeld und das anschließende gemeinsame Wochenende.
         
        In der Predigt bezog sich Pfarrer Ernst auf die Worte des Hl. Paulus "Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde" (1 Kor 9, 16), blickte dabei auf die Arbeit eines Priesters und zog ein Resümee über seine eigene Arbeit in der Pfarrei in den vergangenen Jahren.
         
        Als "Halbkreis" danken wir ihm für seinen priesterlichen Dienst und seine Begleitung für die Gemeinschaft, doch können wir nicht direkt von einem "Abschied" sprechen, sondern eher nur von einer "Zäsur", denn weitere Aktivitäten mit ihm sind bereits in Planung!
         
        Pfarrer Ernst wird pensioniert und zieht in die Nähe eines Schönstattheiligtums bei Brandenburg.
        Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen!

        • Heilige Messe mit Pfarrer Ernst